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Branchenblick 128

Trinkgeld

Gastlichkeits-Branchenblick 128

vom 26. Februar 2014
1. One day Baby we´ll be old …
2. Gastlichkeit & Co – Videoblog. Poetry Slam von Julia Engelmann
3. Story: Ein besonderes Geschenk
4. Wir stehen jeden Tag auf der Bühne

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1. One day Baby, we´ll be old …

Vielleicht haben Sie schon von Julia Engelmann gehört? Eine Poetry Slammerin aus Bremen. Ihr YouTube-Video über Ihren Auftritt an der Uni Bielefeld wurde mittlerweile mehr als fünf Millionen Mal angeklickt. Warum ich darüber schreibe? Weil die junge Dame den Meisten von uns aus der Seele spricht.Sie bezieht sich auf eine Zeile einen Popsongs: „One day Baby we´ll be old, oh Baby we´ll be old and think about the stories that we could have told.“Hierzu Julia Engelmann:
„Eines Tages, Baby werden wir alt sein, … und an all die Geschichten denken, die wir hätten erzählen können.
… Ich kann mich begeistern für Leichtsinn, wenn ein anderer ihn lebt.
… Ich warte zuviel ab, ich nehme mir zuviel vor und ich mach davon zu wenig.
… Ich würde so gern so vieles tun. Meine Liste ist so lang, aber ich werd´ eh nie alles schaffen, also fang´ ich gar nicht erst an.
… Mein Dopamin das spar´ ich immer, falls ich´s nochmal brauche
… Eines Tages Baby werd´ ich alt sein und an all die Geschichten denken, die ich hätte erzählen können.

… Unser Leben ist ein Wartezimmer. Niemand ruft uns auf.
… Und wir sind jung und haben viel Zeit. Warum sollen wir was riskieren? Wir wollen doch keine Fehler machen. Wollen auch nichts verlieren und es bleibt so viel zu tun. Unsere Listen bleiben lang und so geht Tag für Tag ganz still ins unbekannte Land.

… Eines Tages Baby werden wir alt sein
… und an all die Geschichten denken, die wir hätten erzählen können. Und die Geschichten die wir dann statt dessen erzählen, werden sind traurige Konjunktive sein, wie „Einmal bin ich fast einen Marathon gelaufen
… und einmal hätten wir uns fast gesagt, wie viel wir uns bedeuten.“, werden wir sagen. Und dass wir bloß faul und feige waren, das werden wir verschweigen und uns heimlich wünschen, noch ein bisschen hier zu bleiben.

Wenn wir dann alt sind, und unsere Tage knapp – und das wird sowieso passieren – dann erst werden wir kapieren, wir hatten nie etwas zu verlieren. Denn das Leben, das wir führen wollen, das können wir selber wählen. Also lass uns doch Geschichten schreiben, die wir später gern erzählen. Lass uns Nachts lange wach bleiben, aufs höchste Hausdach der Stadt steigen, lachend und die aller-tollsten Lieder singen. Lass uns Feste wie Konfetti schmeißen, sehen wie sie zu Boden reisen und die gefallenen Feste feiern, bis die Wolken wieder lila sind. Und lass mal an uns selber glauben.

Es ist mir egal ob das verrückt ist. Wer genau guckt sieht, dass Mut auch bloß nur ein Anagramm von Glück ist.

Wer immer wir auch waren. Lass uns mal werden, wer wir sein wollen. Wir haben schon viel zu lang gewartet. Lass´ uns mal Dopamin vergeuden.
… Der Sinn des Lebens ist leben.
… Lass uns möglichst viele Fehler machen und möglichst viel aus ihnen lernen
… Lass uns alles tun, weil wir können – und nicht müssen. Weil jetzt sind wir jung und lebendig und das soll ruhig jeder wissen.

Unsere Zeit die geht vorbei. Das wird sowieso passieren – und bis dahin sind wir frei und es gibt nichts zu verlieren. Und dann können wir uns sagen, dass wir uns viel bedeuten – denn das Leben, das wir führen wollen, können wir selber wählen.

Also los, schreiben wir Geschichten, die wir später gern erzählen. Und eines Tages Baby werden wir alt sein … und an all die Geschichten denken, die für immer unsere sind.

Mehr gibt´s dazu nicht zu sagen. Nachfolgend ist übrigens das Original-Video zum Anschauen.

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2. Gastlichkeit & Co-Videoblog

Julia Engelmann über „One day Baby we´ll be old …“
(Einfach auf den Film klicken und Sie kommen direkt zur Blogseite. Dort finden auch weitere Videos.)

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Ankündigung

Durchbruch-Seminar mit Kurt Steindl

14. -16. Mai 2014
Hoteldorf Grüner Baum, Bad Gastein, Österreich

Die Sinnstifter AG – Leben und Arbeit Sinn geben

  • Haben Sie das Gefühl, dass in Ihrem Leben noch etwas wartet, wissen aber nicht was es ist?
  • Besteht Ihre Tätigkeit immer häufiger darin, dass Sie Krisenmanagement betreiben und kaum Zeit für eine konstruktive Planung finden?
  • Sehnen Sie sich nach einem glücklicheren, kraftvolleren und SINNerfüllteren Leben?

Wenn Sie nur eine dieser drei Fragen mit “Ja” beantworten, dann sind Sie in diesem Intensiv-Seminar genau richtig. Wir Mensch streben generell nach einen SINNvollen Leben. Leider hat uns niemand gezeigt, wie man seinen persönlichen Lebens-Sinn findet und Werte verwirklicht. In diesem Seminar erkennen Sie, worum es Ihnen im Leben wirklich geht. Woher Sie Ihre Kraft beziehen und wie Sie Ihren Alltag SINNvoller gestalten.

Begeisterte Teilnehmerstimmen:

“Dieses Seminar war für mich etwas ganz ganz Besonderes.  Es hat mein Leben beruflich sowie auch privat verändert, ich sehe die Dinge jetzt etwas anders und bin auf dem Weg in jeder meiner Tätigkeiten den Sinn zu sehen und zu spüren. Ich werde dieses Seminar nie vergessen. DANKE.”
Susanne Eder, Hotel Auersperg, Salzburg

“Dieses Seminar hat mich extrem begeistert. Es hat mein Leben sinnvoll verändert.”
Franz Brandl, Unternehmer, Linz

Durchbrechen Sie die Begrenzungen Ihres Daseins. Gehen Sie den Weg eines wahren Meisters und verwirklichen Sie Ihre anspruchsvollsten Ziele.

Wenn wir alt sind, wollen wir ja gute Geschichten über unser Leben erzählen können ;-)

Lesen Sie hier die Details

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3. Story: Ein besonderes Geschenk

Eine weise Frau reiste durch die Berge. Eines Tages fand sie dort in einem Bachlauf einen sehr, sehr wertvollen Stein. Am nächsten Tag traf sie einen anderen Wanderer. Der Mann war hungrig und die weise Frau öffnete ihre Tasche, um mit ihm ihr Brot zu teilen. Der Wanderer sah den wundervollen Stein in der Tasche.“Gib mir den Stein“ sagte er. Die Frau reichte dem Mann ohne jedes Zögern den Stein. Der machte sich schnell davon, denn ihm war klar, dass der Stein sehr, sehr wertvoll war und dass er nun den Rest seines Lebens sorgenfrei verbringen konnte. Einige Tage später kam der Mann jedoch zurück zu der weisen Frau und gab ihr den Stein wieder.“Ich habe nachgedacht.“ sagte er. „Ich weiß, wie wertvoll dieser Stein ist. Aber ich gebe ihn dir zurück. Das tue ich in der Hoffnung, dass du mir etwas viel Wertvolleres dafür schenken kannst. Bitte gib mir etwas davon, was es dir möglich machte, mir diesen Stein zu schenken.“

Quelle: Geschichtensammlung von Rainer Lenzenweger, Akademischer Trainer

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4. Wir stehen jeden Tag auf der Bühne

„Wer nicht lächeln kann, sollte kein Geschäft aufmachen!“ Chinesisches Sprichwort.

Ein Schauspieler muss jeden Abend eine möglichst perfekte Leistung bringen, um sein Publikum zufrieden zu stellen. Und er muss in Hochform sein, wenn er es begeistern will.

Auch wir stehen jeden Tag auf der Bühne. Bei jedem Gastkontakt müssen wir unseren Gästen beweisen, dass sie die richtige Wahl getroffen haben. Wir können uns nicht erlauben „schöpferische Pausen“ einzulegen, in denen wir weniger freundlich, weniger aufmerksam oder weniger aktiv sind.

Machen Sie es also wie ein Schauspieler, Bevor er vor sein Publikum tritt, konzentriert er sich auf seine Arbeit, auf die Vorstellung. Verwenden Sie täglich einige Minuten dafür, sich auf den Tag, auf unsere Vorstellung vorzubereiten. Stimmen Sie sich positiv auf den Tag ein, freuen Sie sich auf die Arbeit und Ihre Gäste.

Wenn Sie in einem Team arbeiten, dann tun sie dies gemeinsam. Kommen Sie 15 Minuten vor der Arbeit für einige Minuten zusammen und gehen Sie gemeinsam Ihre Vorsätze für den heutigen Tag durch. Sie haben Ähnliches sicher schon bei Sportveranstaltungen betrachten können. Die Spieler stellen sich in einem Kreis auf, fassen sich bei den Händen und stimmen sich auf das kommende Spiel ein. Das bewusste und positive Einstimmen auf die Arbeit hat eine ungeheure starke Motivation und Auswirkung auf die dann tatsächlich erbrachte Leistung.

Wenn Sie jemanden ohne Lächeln sehen, dann schenken Sie ihm Ihres!

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G a s t freundliche Grüße aus Leonding 

Gastlichkeit & Co –
Weiterbildungs- und Betriebsberatungsges.m.b.H.
A-4060 Leonding
Im Weideland 8
TEL: 0732  77 22 67
FAX: 0732  77 22 67 – 50
MAIL: office@gastlichkeit.at
WEB: http://www.gastlichkeit.at